Jahresbericht 2006
Club Töff-Fründ - Jahresbericht der Präsidentin; Rückblick auf 2006
Mein erstes Vereinsjahr als „Präsi“
begann mit der Generalversammlung
welche am 20. Januar 2006 über die Bühne respektive durch den Magen ging. Für
die einen mit Häppchen und Wein, für mich eher mit einem Anflug nervöser
Magennerven. Wie wird das wohl mit diesem neuen „Ämtli“? Was kommt da auf mich
zu? Nach der Wahl schaute ich dann aber beruhigt in die Zukunft und dachte mir:
So schlimm wird’s schon nicht werden. Vor allem dann nicht wenn ich daran dachte
wer mir da alles zur Seite steht: Chopin, Willi, Otti und Dirk im Vorstand
einerseits und alle aktiven oder auch passiven Mitglieder andererseits.
An dieser Stelle nun ein riesiges
Dankeschön an alle für die Unterstützung vor, während und auch nach der Zeit in
der ich kanadische Bären jagen durfte (natürlich nur mit dem Objektiv).
Was gibt es nun über dieses Vereinsjahr
alles zu berichten? Hier präsentiere ich Euch gerne einige Highlights daraus:
Der letzte Donnerstag-Höck im Monat Januar zum Beispiel. Hmm, nicht nur, dass dieser Tag irgendwie, fast schon mysteriös aus dem Jahresprogramm fiel, nein er fiel auch allen konsequent nicht mehr ein. So sass da nun Gabi alleine und verlassen. Gott sei Dank gesellten sich Jumbo und Christa noch dazu.
Im Februar kamen wir dann aber langsam in Schuss und so auch in die Staldenbar in Berikon. 11 Hartgesottene fanden die Geduld durch den Stau und die schwierigen Strassenverhältnisse.
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Das von Christa wieder tip top organisierte Ski-Weekend durften wir bei traumhaftem Wetter und genialen Pistenverhältnissen in Angriff nehmen. Dieses Ski-Weekend war in vielen Belangen ein wenig spezieller als sonst. Es war ein bunt gemischter Haufen mit 18 Teilnehmern aus drei verschiedenen Vereinen: Der Feuerwehr, dem Baragge-Club und natürlich mit dem CTF. Die Sonnenanbeter in der Mittelstation vergnügten sich auf Ihre Weise: Für die gute Laune sorgten wohl unter anderem der Schümli-Pflümli, der Sonnenschein oder aber auch die zu Fuss mit Snowboard bewaffnete, verzweifelnd um Luft ringende und mit späterem Mortz-Muskelkater hinunterrutschende Präsidentin. Am Abend durften wir mit Ruedi auf seinen 40-sten Geburtstag anstossen und bei der Heimfahrt hatten wir zwei Passivmitglieder mehr: Herzlich Willkommen Meinrad Weber und Heinz Meili. |
Der März brachte uns dann eine überraschende Gelegenheit um für den Club einmal
ein bisschen anders Werbung zu machen:
Wir schlossen uns spontan an die
Ausstellung von Martin Fuchs (Fuchs-Motos) auf dem Kronenplatz in Affoltern
an. Mit Würsten und dank Bernadettes selber gemachten Laugenbretzeln konnten wir
uns dann von unserer besten Seite zeigen. Das Wetter war uns ebenfalls gut
gesonnen und alle Helferinnen und Helfer genossen später das wohlverdiente
Helferessen auf dem Mühleberg. An dieser Stelle geht ein spezielles Dankeschön
an alle Helfer welche diesen Anlass so spontan unterstützt und auf die Beine
gestellt resp. möglich gemacht haben.
Auch zum ersten Mal in diesem Vereinsjahr über die Bühne ging der von Dirk und Christa initialisierte Frühschoppen, wo Mann und Frau günstig zu Weisswurst und Zwickelbier kam.
Beim Co-Kart-Plausch im April in Spreitenbach war das Teilnehmerfeld mit den Nachwuchshoffnungen Kevin und Damian sowie mit den Siegern der vergangenen Jahren, Willi (1999, 2000), Güge (2001), Coschy (2002, 2003), Päde (2004) und Motzi (2005) bestbesetzt. Und einmal mehr ging die schnellste Runde an Motzi, welcher von Patrick und Güge gehetzt wurde. Zum nachfolgenden Essen trafen sich elf Personen, welche im Rest. Metzg einmal mehr ein reichhaltiges Nachtessen genossen. Ohne Tochterschau, dafür mit Schoggieier ging der lustige Abend zu Ende.
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Eine erste gemütliche Tagesausfahrt war am Ostermontag angesagt. Zwölf Personen (neun Maschinen) nahmen die Strecke Richtung Norden unter die Räder. Nach Eglisau verliess man kurz die Schweiz, um dann jedoch gleich wieder in Hallau ein Mittagessen einzunehmen. Nachdem auch Willis Perle das Schnitzel verdrückt hatte, fuhr man trotz dunklen Regenwolken über den Hallauerberg nach Schleitheim und weiter via Beggingen nach Schaffhausen. Natürlich sorgte Otti dafür, dass alle über den Randen noch einige Km Naturstrasse geniessen konnten. Von Schaffhausen ging es weiter auf wohl eher unbekannten Strassen Richtung Marthalen wo uns auch noch wer wohl begegnete??? Turbo-Bruno natürlich. Durch das Flaachtal ging es über Buch am Irchel nach Pfungen und dann durch das allerseits bestens bekannte „Dräck-futzä-bach-töbeli“ zum letzten Halt nach Bülach. Erstmals dabei waren auch der Moto Guzzi-Fahrer Andreas und Marc mit seiner spritzigen Yamaha. |
Zum Tagesausflug vom 23. April trafen sich dann wohl infolge des unbeständigen Wetters nur noch gerade vier Personen im Lärchenhof. Der Fünfte bewegte seinen Crown zum Treffpunkt. Ruedi, Dirk und Andreas starteten Richtung Innerschweiz. Nach einigen Regentropfen, was auch Dirk zum Umkehren bewegte da eine neue Kawa keinen Regen verträgt, genossen noch die beiden wettererprobten Strassenbauer Ruedi und Andi den restlichen Tag, u.a. auf dem Schallenberg.
Beim diesjährigen Love-Ride beteiligte sich der Club am Samstag mit 17 Personen an den Aufstellungsarbeiten, bzw. beim Warten auf die Absperrungsgitter. Am Sonntag trafen sich dann bereits am Bahnhof in Bonstetten wieder gegen 20 Personen, inkl. den Jüngsten, zur gemeinsamen Anfahrt nach Dübendorf. Den Nachmittag verbrachten noch knapp 15 Personen des Club's beim Gibelschwinget in Bonstetten. Erwähnt sei auch noch die Medienpräsenz. Einerseits mittendrin bei den Drehaufnahmen in Dübendorf mit Renzo und Miguel (wer kennt sie nicht) und anderseits am Gibelschwinget mit der Liveberichterstattung von Schubert.
Am 13. Mai ging es mit acht Personen nach Neuheim zum Einachserrennen. Dort traf man dann noch weitere CTFler/-innen. Dieser Nachmittag bot einiges von spannenden Rennen bis zu technisch einfallsreichen Bauten.
Im
Frühling 2006 war das Wetter immer wieder Gesprächsthema. Doch im Vergleich zu
anderen Jahren hatten wir diesen Frühling richtig Glück. An den erwähnten
Ausfahrten wurde niemand durch Regen oder Nässe aufgeweicht und wie die
Ausfahrten zeigten, waren jeweils erfreulich viele Mitglieder mit dabei.
Und dann wurde es Sommer! Die folgenden
Ausfahrten genossen wir bei schönstem Sommerwetter mit teilweise
hochsommerlichen Temperaturen.
Am 10./11. Juni fand dann die Überraschungsausfahrt statt. Ohne zu wissen wohin, wie lange und wo zu übernachten meldeten sich 14 Personen an. Am Samstag in der Linde verteilte Otti allen Teilnehmenden ein verschlossenes Kuvert mit dem Notfall-Zettel (inkl. GPS-Position der Übernachtung). Der Inhalt sei top secret liess Otti verlauten und es dürfe erst in Müstair geöffnet werden. Über die Silvretta-Hochalpenstrasse führte uns Otti dann nach Samnaun um zu shoppen und vor allem Güge, Coschy und Otti benützten die Haltepause für eine kleine Degustation. Via Norbertshöhe und Reschenpass erreichten wir gegen Abend das Hotel Münsterhof in Lilianes Heimat. Schubert zog extra sein blaues Supermankostüm an, bzw. die Bussi Bär Hosen. Bei Plinio, ebenfalls einem Töfffahrer, genossen wir ein feines Nachtessen und Spiel und Spass in der Bar bei Dart oder Billard. Anstatt Bettruhe gegen Mitternacht feierte man Ottis Wiegenfest mit Stiefelbier. Der Sonntag führte uns dann zum aufwärmen über den Umbrail, einen Teil des Stevio und über den Passo di Foscagno und d'Eira zum nächsten zollfreien Einkaufsparadies. Nochmals kurzer Einkauf und dann über weitere Pässe zurück ins Bündnerland, wo wir uns in Coschys gemütlicher Gartenbeiz auf die folgende langweilige Autobahnfahrt vorbereiteten. Zurück im Säuliamt ging eine super Ausfahrt zu Ende. War's die sehr gute Organisation, war's das schöne Wetter, war's die Naturstrasse am Umbrail oder auch die gemütlichen Zwischenhalte. Alle waren sich einig, die Überraschung ist gelungen, besten Dank Otti! | ![]() |
Die Götschihof-Ausfahrt fand im Juni bei schönstem Wetter statt. Noch mehr Seitenwagen waren von Werni zu organisieren, da erstmals auch Behinderte der RGZ-Stiftung vom Wohnheim Loomatt in Stallikon teilnahmen. Besten Dank unserem Aktivmitglied für die wiederum tadellose Organisation und dem Kiwansklub Säuliamt für das anschliessende Zvieri.
Als spezieller Donnerstagabend-Treff
erwähnen möchte ich den 13. Juli; Treff im Bergerhof bei Rosi. Die selbst
vorgenommenen Reservierungen klappten tadellos und somit ergaben sich sogar
diverse Reisegruppen welche zum Donnerstag noch einige Tage Ferien dazugaben.
Wie wir es im Vorstand erwartet hatten, wollte doch schlussendlich niemand am
gleichen Tag die Rückfahrt vom Südtirol unter die Räder nehmen. So fuhren einige
CTFler/Innen bereits am Montag los. Otti, Dirk, Jumbo und Christa fuhren via
Österreich und Slowenien zurück ins Südtirol. Am Mittwoch nahm unsere verstärkte
Berner-Gruppe, Heidi, Simoneee, Silvia und Schippi die Strecke in Angriff und
die Donnerstaggruppe bestand aus Schubert, Marc, Claudio, Willi und Janet sowie
Patrick und Michelle. Zwei Nachzügler stiessen am Freitag noch zu uns, Güge und
Jimmy, welche jedoch mit dem Toyota und zwei Mountainbikes unterwegs waren
(immerhin kostet so ein Bike mehr wie Schubert’s Occasionen).
Der Aufenthalt bei Rosi im Bergerhof verlief dann wie gewohnt. Zur Begrüssung
ein, zwei Schnäpsli und zwei grosse Speckplatten. Geselligkeit war angesagt und
diese dauerte bei den meisten auch bis gegen Mitternacht, mit oder ohne Gesang,
mit oder ohne Abendessen. Doch dazu kurz einige Schmanckerln; Marc und Jumbo
verzichteten auf das Abendessen, doch das Cordon Bleu von Marc wurde von den
Tischnachbarn genossen. Auch ein weiteres MIT-Glied behauptete, dass er kein
Abendessen zu sich genommen habe. Mitten in der Nacht konnte er nur feststellen,
dass er wohl das Nachtessen verschlafen hatte und sich nun überlegte, ob er
nochmals den Speisesaal aufsuchen sollte. Doch auch Schubert musste sich dann
wohl eingestehen, dass er sicherlich nicht ohne Nachtessen zu Bett ginge und so
wurde er am folgenden Tag auch von den anderen über sein Menü vom Vorabend
aufgeklärt.
Am 29. Juli führte uns Dirk durch den schönen Schwarzwald. Nachdem wir den Rhein mittels einer Fussgänger- und Zweiradbrücke überquert hatten ging es durch das schöne Alptal nach Staufen. Da Otti so von der schönen Staufener Altstadt begeistert war, wurde ein gemütlicher Spaziergang in die Dorfmitte als Mittagsrast eingeplant. Ebenfalls mit dabei; die bald Neu-Bonstetterin Veronika.
Auch nicht vorenthalten möchte ich Euch die 2-Tages-Ausfahrt vom 12. und 13. August. Besammlung bzw. erster Kaffeehalt war die Linde. Dort trafen sich Otti, Lilli, Karli, Häschere, Gabi, Güge, Schubert, Ruedi, Claudia und ich. Was sofort allen auffiel war, dass nur ein heisser Ofen vor der Türe stand. Die Einzigen welche diese Ausfahrt mit dem Töff aufnahmen waren Rudi Sorglos und Claudia, die Militäraspirantin. Die anderen kamen dem Wetter entsprechend mit vier Rädern. Der erste Schock ereilte uns bereits bevor wir losfuhren. Ruedi wollte sich in Szene setzen für den Pechvogelpreis und konnte sein Motorrad gerade noch auffangen als der Ständer brach. Vom Motorrad natürlich und nicht was ihr wieder denkt… na ja auf jeden Fall fuhren die Autoteilnehmer schon einmal voraus und warteten auf dem Bözberg bis sich wieder alle gefunden hatten (so ein Ständer muss ja zuerst einmal geschweisst werden). Das mit dem Suchen und Finden war sowieso ein sehr aktuelles Thema an dieser Ausfahrt. Vor allem Schubert hatte sich mit seinem neuen Honda-Flitzer der Suche verschrieben. Ob nun mal Benzin gesucht wurde, die Gruppe gesucht wurde, Essen gesucht wurde oder eben der richtige Weg gesucht wurde, das war egal. Schubert suchte und suchte. Der wahre Grund dieses Suchens lag schnell einmal auf der Hand. Schubert hatte eine neue Freundin. Klein, zierlich und mit einer angenehmen Stimme begleitet seit geraumer Zeit Fräulein Tom Tom (oder Garmin?) Schubert auf seinen Reisen. Ich durfte sie kennen- und schätzen lernen da ich noch nie so viel von der Schweiz mitbekommen habe wie auf dieser Ausfahrt da es aus mysteriösen Gründen immer wieder einmal vorkam, dass wir irgendwo in Sackgassen landeten und uns fragten was Fräulein Tom Tom uns nun zeigen wollte. Irgendwie schafften wir es aber trotzdem über Breitenbach, wo wir uns bestens zu Mittag verpflegen konnten, ins schöne Jura nach Réclère wo wir im Hotel „Les Grottes“ die Zimmer bezogen. Die Höhle von Réclère war dann auch ein weiteres Ziel an diesem Wochende. Ein Führer half uns auf dem 1.5 km langen Parcours die erstaunlichen Tropfsteine zu entdecken und auch hier war Schubert natürlich sofort wieder gefordert. Er erklärte den deutschen Nachbarn mit viel Freude, dass die Tropfsteine aus bayrischen Knödeln bestanden. Alles in allem war es auch trotz teils strömenden Regens ein gutes Wochenende.
Die Chilbi-Bonstetten vom 26. und 27. August stand rein wettertechnisch nicht gerade unter einem guten Stern. Andererseits konnten wir aber mit unserem neuen Zelt brillieren was unsere Gäste auch rege in Anspruch nahmen und dankbar waren für ein trockenes Plätzchen. Am 2. September führte uns Dirk ins Emmental. Dort waren 7 CTF-ler/Innen Gast bei Heidi und Schippi welche uns mit einem tollen Mittagessen verwöhnten. Schubert liess es sich dann nach viel Pasta und einem kleinen Bätziwasser nicht nehmen mittels Heidis Hometrainer die Pfunde sofort wieder purzeln zu lassen. Die Schlussfahrt vom 15. Oktober führte uns Richtung Zürich Oberland nach Hemberg-Ricken-Sattelegg. Als wir dann auf der Sattelegg ankamen ereignete sich das, was sich kein Töff-Club und auch kein Fahrer wünscht: Wir verloren unseren Beisitzer Dirk. Er wollte wohl seine neue Kawa, wie von Otti schon öfters vorgemacht, auch einmal als Cross-Maschine nutzen und rauschte über den Strassenrand hinaus den Abhang hinunter. Wir sind froh, dass sich Dirk schnell wieder erholt hat und auch seine Kawa wird auf die nächste Saison wieder startklar sein. Erstmals dabei war Jan welcher in der Zwischenzeit auch auf die blauweisse Tafel an der Töffnummer verzichten kann. |
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Der Neujahrswechsel wurde unter den CTF-Mitgliedern einmal mehr gebührend gefeiert. Erstmals in der neuen Schützenstube Lochenfeld, aber wiederum mit Spass und Spiel. Christa freut sich noch heute über den von Otti an sie abgetretenen ersten Preis des Fühlspieles. Den ersten Preis für die originellste Frisur ging an Kamikaze-Dirk der sich eigens für diesen Anlass ein Kawasaki-K in den Hinterkopf rasieren liess. Für gute Unterhaltung sorgte DJ Lambretta alias Schubert. Anwesend bei Tischgrill und doch bis nach Mitternacht waren 28 Personen; und einige haben noch weitere Stunden den Geschmack der guten Chnoblisauce à la Jumbo genossen.
Mit dem Kegelplausch und den aus meiner Sicht mit Sicherheit manipulierten
Kegelbahnen neigte sich dieses Vereinsjahr und mein erstes Präsijahr dem Ende zu
und wenn ich so zurückblicke macht es mich glücklich, dass wir aufgrund der
Teilnehmerzahlen Euch im Grossen und Ganzen ein Jahresprogramm bieten konnten
bei dem für jeden etwas dabei war. Ich danke Euch für die rege Teilnahme und
freue mich, mit Euch auch im neuen Vereinsjahr da und dort einmal anstossen zu
können.
Ich wünsche Euch weiterhin beste Gesundheit
und eine unfallfreie Fahrt ins Vereinsjahr 2007.
Eure Präsidentin, Claudia
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Freuen wir uns auf den Frühling, wir sind wieder dabei ...